Der
TOP 5.3 wurde zusammen mit dem TOP 5.3.1 behandelt.
Der
stellvertretende Ausschussvorsitzende, Herr Mroß, beantragte für die
Einwohnerin das Rederecht. Hiergegen erhob sich von Seiten der
Ausschussmitglieder kein Widerspruch.
Die
folgenden Anmerkungen bzw. Nachfragen wurden durch die Bürgermeisterin und
Beigeordnete für Soziales, Bildung und Jugend, den zuständigen Mitarbeitern des
Amtes für Soziales und Gesundheit und den Referent des Bereiches
Oberbürgermeister beantwortet:
- Herr Mroß, stellvertretende Ausschussvorsitzende, merkte an, dass im
Jahr 2018 lediglich eine Sitzung der Arbeitsgruppe
"Sozialpsychatrie" stattgefunden hat. Daher erkundigte er sich,
durch wen die Einladung erfolgte und welche Gründe zu den
unterschiedlichen Anzahlen der Sitzungen führten. Er sprach sich für die
Notwendigkeit der Erfüllung der Aufgabe aus und merkte an, dass eine
konkrete Fortschreibung des Psychiatrieberichtes erfolgen sollte.
- Frau Dr. Klisch, Fraktion SPD, bedankte sich bei der Einwohnerin für
die gestellte Anfrage. Sie stellte fest, dass die geringe Anzahl an
Sitzungen der AG Sozialpsychiatrie
sehr unbefriedigend sei. Sie erkundigte sich, wie
perspektivisch weiter an der Fortschreibung des Psychiatrieberichtes
gearbeitet werden soll. Frau Dr. Klisch erläuterte, dass das Thema
"Sucht" als Bindeglied auch Relevanz für den Bereich
Sozialpsychiatrie habe und insofern die Thematik Drogen mitbetrachtet
werden müsste.
- Die Einwohnerin wies darauf hin, dass im letzten Jahr längere Zeit die
Stelle des "Sozialarbeiters für die Koordinierungsstelle für
Psychiatrie und Suchtkrankenhilfe in der Stabsstelle Integrierte
Planung" und die Stelle des "Sozialarbeiters für die
Koordinierung für seelische Gesundheit und Suchtprävention" unbesetzt
waren. Sie erklärte, dass der Psychiatriebricht und die darin enthaltenen
Handlungsempfehlungen essentiell seien und daher eine schnellstmögliche
Besetzung der Stellen hätten erfolgen sollen. Weiterhin merkte Sie an,
dass in diesem Jahr noch keine Sitzung der Arbeitsgruppe stattgefunden
hat. Sie informierte die Ausschussmitglieder darüber, dass die Vereine
sich untereinander vernetzt haben und im Austausch stehen und insofern die
nicht durchgeführten Sitzungen der AG kompensiert würden. Sie sprach sich
für eine zügige Fortschreibung des Psychiatrieberichtes aus und dass die
entsprechenden Akteure einbezogen werden.
- Herr Engemann, sachkundiger Bürger, nahm Bezug auf die
Stellenbesetzung und erkundigte sich nach dem aktuellen Stand der
Stellbesetzungen.
Die
Bürgermeisterin und Beigeordnete für Soziales, Bildung und Jugend informierte
die Ausschussmitglieder darüber, dass die Notwendigkeit der Fortschreibung des
Psychiatrieberichts auch von der Verwaltung erkannt wurde. Hierzu müssen jedoch
die personellen Möglichkeiten geschaffen und die Stelle der/s
Psychiatriekoordinators/in ausgeschrieben werden.
Der
zuständige Mitarbeiter des Amtes für Soziales und Gesundheit teilte den
Ausschussmitgliedern mit, dass die Ausschreibungen der Stellen sofort nach
Genehmigung des Haushaltes 2019/2020 erfolgen soll.
Der
Referent des Bereiches Oberbürgermeisters erläuterte das Verfahren der
Stellenbesetzung im Zusammenhang mit dem noch nicht genehmigten Haushaltes
2019/2020. Er wies daraufhin, dass die entsprechenden Stellen extern
ausgeschrieben werden müssen.
Herr
Mroß, bat um eine Zuarbeit im Hinblick auf den weiteren Zeitplan, das
Verfahren zur Fortschreibung des
Psychiatrieberichtes, sowie das Besetzungsverfahren des/der
Psychiatriekoordinators/in. Er sprach sich dafür aus, dass der "neue"
Ausschuss für Soziales, Arbeitsmarkt und Gleichstellung sich mit der Thematik
beschäftigt.
Herr
Prof. Dr. Dr. Pistner, Fraktion CDU, bat zusätzlich, um eine Auflistung der
einzelnen Akteure der Arbeitsgruppe "Sozialpsychiatrie". Er äußerte
seinen Unmut darüber, dass die Thematik über die Wahlperiode hinaus beraten
wird.
Folgende Festlegung wurde
getroffen:
|
Dem
Ausschuss für Soziales, Arbeitsmarkt und Gleichstellung wird ein Zeitplan und
ein Verfahren für die Fortschreibung des Psychiatrieberichtes vorgelegt.
Weiterhin erfolgt eine Information hinsichtlich des Sachstandes des
Stellenbesetzungsverfahrens des/der Psychiatriekoordinators/in im Amt für
Soziales und Gesundheit.
Es
erfolgt eine Auflistung der Akteure, welche in der Arbeitsgruppe
"Sozialpsychiatrie" mitarbeiten.
V.:
Dezernat für Soziales, Bildung und Jugend T.:
3. Quartal 2019 |
DS 0962/19 |
Der
stellvertretende Ausschussvorsitzende, Herr Mroß, stellte die getroffene
Festlegung und deren Beratung im Oktober 2019 den Ausschussmitgliedern mit
folgendem Ergebnis zur Abstimmung:
bestätigt
Ja 6 Nein 1 Enthaltungen 1 Befangen 0
Abschließend bedankte sich der
stellvertretende Ausschussvorsitzende, Herr Mroß, sich im Namen der
Ausschussmitglieder bei der Einwohnerin.
Der
stellvertretende Ausschussvorsitzende, Herr Mroß, übergab sodann die
Sitzungsleitung an die Ausschussvorsitzende Frau Rothe-Beinlich.
