Sitzung: 12.03.2014 StR/003/2014
Beschluss: abgelehnt
Abstimmung: Ja: 14, Nein: 21, Enthaltung: 8, Befangen: 0
Vorlage: 1495/13
Die
Stadtratsvorsitzende teilte mit, dass die Stellungnahme der Verwaltung den
Fraktionen und den fraktionslosen Stadtratsmitgliedern vorliegt.
Zu den Vorberatungen
der Drucksache gab sie Folgendes bekannt:
Der Stadtrat hat die
Vorlage am 11.09.2013 in die zuständigen Ausschüsse verwiesen.
Der Ausschuss für Bildung und Sport lehnt die Vorlage am 26.02.2014 ab (Ja
2 Nein 6
Enthaltung 1 Befangen 0).
Der Werkausschuss
Erfurter Sportbetrieb lehnte die Drucksache am 27.02.2014 ebenfalls ab (Ja
3 Nein 5
Enthaltung 1 Befangen 0).
Der Ausschuss für
Finanzen, Liegenschaften, Rechnungsprüfung und Vergaben vertagte die Vorlage am
05.03.2014.
Weiterhin teilte sie
mit, dass die Beantwortung der Festlegung aus der öffentlichen Sitzung des
Stadtrates mit Drucksache 1683/13 den Fraktionen und fraktionslosen Mitgliedern
vorliegt.
Zudem liegt ein
Antrag der Fraktion CDU mit Drucksache 0512/14 vor. Dieser ersetzt die
Ursprungsdrucksache. Hierzu liegt die Stellungnahme der Verwaltung den
Fraktionen und fraktionslosen Mitgliedern vor.
An der Diskussion
beteiligten sich (teilwiese mehrfach):
- Herr Stampf,
Fraktion Freie Wähler, erläuterte das bisherige Verfahren zur Thematik und
bat um Erhaltung des Reit- und Therapiehofes und um Zustimmung der
Vorlage. Seine Fraktion werde dem Antrag der Fraktion CDU zustimmen. Weiterhin
ging er auf die Thematik der Fördermittel ein.
- Herr Metz,
Fraktion SPD, bat einen Vertreter des Erfurter Sportvereines darum, etwas
zu dem Förderantrag zu sagen. Hierzu verwies er auf die Aussagen im
Ausschuss für Finanzen, Liegenschaften, Rechnungsprüfung und Vergaben und
bat um Klarstellung dessen.
- Hierzu erklärte
ein Vertreter des Erfurter Sportbetriebes, dass es nicht um einen
Förderantrag ging, sondern lediglich um Fördermittel in Höhe von 5.000
Euro.
- Herr Panse,
Vorsitzender der Fraktion CDU, nahm Bezug zur Stellungnahme der Verwaltung
und wünschte sich entgegen dieser mehr Zugehen auf den Verein von Seiten
der Verwaltung. Seine Fraktion bleibe bei der Möglichkeit der Umsetzung
eines Konzeptes und bat um Zustimmung zum Erhalt des Reit- und Therapiehofes.
- Herr Dr. Beese,
Fraktion SPD, sah die Zuständigkeit nicht mehr bei der Stadtverwaltung.
Man habe den guten Willen gehabt und gezeigt, auch wenn nicht alles
optimal gelaufen sei, müsse man sich zugestehen, dass eine Lösung nicht
möglich ist. Dazu mahnte er zu Ehrlichkeit insbesondere gegenüber den
Mitarbeitern des Vereins um diese nicht weiter hinzuhalten. Eine
Zustimmung zur Vorlage bedeute lediglich eine Fortschreibung eines
traurigen Prozesses ohne Zukunft.
- Herr Kanngießer,
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, ging ebenfalls auf die vielen Initiativen
und Lösungsvorschläge des Stadtrates ein und dennoch sollte nun akzeptiert
werden, dass eine Lösung auf Grund der fehlenden finanziellen Mittel für
den Verein vor Ort nicht möglich sei. Daher werde seine Fraktion die
Vorlage klar und deutlich ablehnen. Er wünschte den Mitarbeitern des
Vereines alles Gute für die Zukunft.
- Frau Stange,
Fraktion DIE LINKE., befürwortete den Antrag der Fraktion CDU. Dem Verein
wollen sie nochmal eine Chance für einen Versuch geben. Daher werde ihre
Fraktion der Vorlage zustimmen.
- Herr
Blechschmidt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE., sah den Stadtrat in
der Pflicht einem engagierten Verein Hilfestellung geben zu müssen. Daher
werde seine Fraktion helfen Wege zu finden.
- Herr Schwäblein,
Fraktion CDU, sprach sich ebenfalls für die Unterstützung des Vereines
aus.
Weitere Wortmeldungen
lagen nicht vor. Somit rief die Stadtratsvorsitzende den Antrag der Fraktion
CDU (Drucksache 0512/14), welcher die Ursprungsdrucksache ersetzt, zur
Abstimmung auf.
Abstimmungsergebnis:
Ja-Stimmen: 21
Nein-Stimmen: 22
Enthaltungen: 0
Damit wurde dieser Antrag abgelehnt und es folgte die Abstimmung über die Ursprungsdrucksache.
Im Anschluss an die
Abstimmung erfolgte die Pause.
